Nach zwei wundervollen Wochen, die wir auf Ascension ueber und unter Wasser genossen haben (Berichte werden nachgereicht, wenn wir wieder Internet haben), sind wir nun wieder auf unserem Weg ueber den grossen Atlantik. Vor uns liegen weitere 3.100 Seemeilen bis wir endlich wieder festen Boden unter den Fuessen haben. Unsere laengste Strecke bis jetzt.
In Ascension kam einige Tage vor unserer Abreise das Versorgungsschiff und so haben wir noch einiges an frischem Gemuese und Obst einkaufen koennen, wenn auch zu sehr hohen Preisen. Bananen konnten wir uns vor Ort selber holen, da diese am Green Mountain inzwischen wild wachsen.
Wir segeln gemeinsam mit vier weiteren Booten und hoffen auf guten Wind, der uns ueber den Equator traegt, wo ja die Kalmen mit wenig oder gar keinem Wind vorherrschen.
Von Ascension aus halten wir uns zuerst eher westlich, um dann nahe der Kueste von Brasilien Richtung Norden umzuschwenken. Dies scheint der Weg mit dem meisten Wind zu sein. Inzwischen haben wir gut 1.200 Seemeilen hinter uns gebracht und sehen seit zwei Tagen relativ viele Seevoegel. Gestern hatten wir seit langem wieder einmal Besuch von einer Gruppe Delfinen - unsere ersten spotted dolphins! Morgen segeln wir in ein Tiefdruckgebiet mit Regen, aber da wird das Deck wieder mal entsalzen und gewaschen. Wir hoffen nur, dass keine Gewitter dabei sind, die sind in diesen Breiten realtiv haeufig. Andere Segler haben vor ein paar Tagen eine starken Squall erwischt, in dem ihnen dann leider ein Segel zerissen ist. So starke Squalls kommen rund um den Equator haeufig vor und wir werden auf jeden Fall immer rechtzeitig reffen. Besser einmal zu viel als zu wenig, denn unsere Segel sollen noch mindestens bis Panama halten.

 

Unter dem Link "Aktuelle Position" rechts auf der Seite gibt's uebrigens kurze taegliche Updates.

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